EJCT – Schweizermeister gewannen bei Juniorinnen und Junioren

Am Wochenende wurde das 2. EJCT in St. Gallen ausgetragen. Unter hervorragenden Eisbedingungen kämpften die besten Mannschaften aus 5 Nationen um den Sieg. Wegen den aktuellen Umständen mussten Nationen wie Schottland, Schweden und Japan ihre Teilnahme absagen. Trotzdem wurde sehr gutes Curling auf Top-Junioren-Niveau gespielt.

Bei den Juniorinnen wurde eine Vollrunde ausgetragen, also jeder gegen jeden. Nach 7 Spielen setzte sich das Schweizer Team Biel-St. Gallen (Skip Müller) mit der St. Gallerin Malin Da Ros mit 6 Siegen durch. Der Saison-Auftakt ist somit geglückt, der Höhepunkt wird die Juniorinnen-WM sein, die im Februar 2021 in Peking stattfinden soll. Das junge St. Gallerinnen Team (Skip Einspieler) gewann 3 Spiele. Sie konnten wertvolle Erfahrungen für die anstehenden Aufstiegsspiele in die A-Liga sammeln.

Die Junioren mussten sich über Gruppenspiele für die Viertelfinals qualifizieren. Der Schweizer-Meister aus Lausanne (Skip Klossner) erreichte trotz 2 Niederlagen in der Gruppenphase das Viertelfinale und dank einer Leistungssteigerung spielten sie sich in das Finale gegen Solothurn (Skip Iseli). Lausanne setzte sich im Finale mit 7:2 klar durch und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Das Team St. Gallen-Biel (Bannwart) verlor das Halbfinale gegen Solothurn, schlug dann im kleinen Final Tschechien mit 6:3 und belegt den guten 3. Schlussrang. Der St. Galler Skip Janis Bannwart zieht ein positives Fazit: «Mit dem 3. Rang sind wir zufrieden, wir haben aber noch Potential. Nach diesem Wochenende wissen wir, woran wir noch arbeiten müssen.»

Die Teilnehmer erfreuten sich wiederum einer ausgezeichneten Organisation und kündigten ihre Teilnahme für das Folgejahr bereits wieder an. Ein Dank gebührt allen Gönnern und Sponsoren, insbesondere der «Rolf und Hildegard Schaad Stiftung, St. Gallen».